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Ventile einstellen

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    Moin!


    ich möchte bei meinem Fendt Farmer 200 S die Ventile einstellen. Nun muss ich den Motor ja drehen damit die jeweiligen Ventile entlastet werden. An welchen Stelle kann ich das machen weil an der Keilriemenscheibe des Lüfterrades geht das schonmal nicht weil der Riemen immer durchrutsch!

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten !!!
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    Mein(e) Trecker:
    Fendt Dieselross F24 LA Bj. 1954

  • Zitat von Alexander

    An welchen Stelle kann ich das machen weil an der Keilriemenscheibe des Lüfterrades geht das schonmal nicht weil der Riemen immer durchrutsch!


    Also entweder direkt auf die Riemenscheibe mit einer Nuss wenn das irgendwie geht oder halt zb ein Hinterrad freiheben,großen Gang rein und am Rad drehen,mit viel Feingefühl lässt sich der Motor auch durch ganz kurzes evtl mehrmaliges betätigen des Anlassers auf Position stellen!
    Gruß
    Martin

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  • Die Idee mit der Nuss auf der Riemenscheibe der Kurbelwelle ist mit als erstes auch eingefallen bloß dort ist alles dermaßen zugebaut das man da noch nicht einmal mit nem Gabelschlüssel rankommt. :roll:
    Weiss jemand wie die das in der Fachwerkstatt machen? Muss ja irgendwie möglich sein ohne dafür den halben Motor auseinander zu schrauben?!?
    Anschieben möchte ich den Trecker nicht so gerne!

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten !!!
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    Mein(e) Trecker:
    Fendt Dieselross F24 LA Bj. 1954

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  • Zitat von richmond

    Wenn Du das Rad in die Hand nimmst und daran drehst, kannst Du auf ebener Fläche selbst einen leeren LKW bewegen. ;-)


    GANZ GENAU!


    und wem es immer noch zu schwer zum schieben geht, der schraubt die glühkerzen raus, dann schiebt sich das teil so leicht wie einen anhänger...


    hast du es überhaupt schon mal mit schieben versucht ???

  • Oder Du stellst Dich an einen Hang. So mach ich es immer beim Warchi.


    Du kannst auch ein Hinterrad anheben, höchsten Gang rein und darüber drehen. Die Diff-Sperre sollte halt nicht eingelegt sein. :roll:


    Mein Lamameister hat einen großen Zapfwellenschlüssel, mit dem er den Motor über die ZW dreht.


    Gruß
    Michael

    "'And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of
    someone who wears his underpants on his head.'"
    (Terry Pratchett in "Maskerade")

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  • Lieber Jochen,
    viel komplizierter geht´s ja kaum noch.
    Wenn der Motor einen starren (also keinen Viscolüfter) hat, läßt er sich
    mit dem Lüfterrad durchdrehen, indem man mit einer Hand am Lüfter dreht
    und mit einem Finger(ich nehme immer den Mittelfinger) der anderen Hand
    den Keilriemen in Laufrichtung hinter der Lüfterriemenscheibe spannt.
    Wenn ein Zylinder komprimiert, ganz kurz warten, bis sich der Druck
    abgebaut hat, auf diese Art drehe ich auch große Sechszylinder
    problemlos durch.
    Gruß Franz

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  • Allein, bis ich den Anlasser rausgepfriemelt hab, sind auf die Schiebetour schon alle Ventile eingestellt. Außerdem hab ich Hemmungen, da mit einem Schraubendreher rumzuhebeln. Und man kommt durch das kleine Loch mit jedem Hub nur ein paar Zähnchen weit.


    Gruß
    Michael

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    (Terry Pratchett in "Maskerade")

  • Hallo,
    der Schlepper hat doch sicher eine Zapfwelle. Bei meinem Dieselross schalte ich in den Leerlauf und schalte die Zapfwelle ein. Mit einer Rohrzange drehe dann an der Zapfwelle. Wenn die Komprssion zu groß wird, wie beschrieben kurz warten.
    In einer Werkstatt habe ich mal ein selbstgebautes Spezialwerkzeug gesehen, bestehend aus Zapfwellenstüch und Drehgriff dran. Das ist dann die edlere Lösung.
    MFG Torsten

    Die Farben der Landwirtschaft: saftige grüne Wiesen und gelbe Felder = JOHN DEERE

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  • Da würde ich gerne am Rande eine Frage anschließen: Wann würdet Ihr die ventile einstellen? Grundsätzlich regelmäßig nach Wartungsplan? Mein Motor läuft Problemlos und da ich zum einstellen die Köpfe runtermachen müßte möchte ich das nur ungern tun aber ... riskiere ich dabei das Leben meines Motors weil ich nicht kontrolliere?

  • Du riskierst den Motor nur, wenn sie grob verstellt sind. Mit richtig eingestellten Ventilen läuft er aber besser.


    Wenn Du das Fahrzeug schon lange Jahre hast, kannst Du das abschätzen und auch hören. Wenn Du ein Ohr für sowas hast.


    Sonst richtest Du Dich lieber nach Wartungsplan und schraubst "die Köpfe" ab.


    Gruß
    Michael

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    Einmal editiert, zuletzt von Sierra ()

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  • Zitat von Farmer1

    Du musst bei deinem Motor bestimmt nicht die Köpfe demnontieren um die Ventile einzustellen! Was soll das denn für ein Motor sein?


    Oh - jetzt habe ich mich aber als Neuling geoutet ... ;-) Danke für den Hinweis - hab darauf noch einmal die Teilezeichnungen angesehen und es stimmt - zum Einstellen selbst gibt es zwei Zugänge zu den Ventilkammern über Deckel.
    Es war das Wartungsmanual das mich verwirrt hat - das spricht nämlich davon das die Köpfe abgenommen werden können ... dabei geht es aber wohl mehr um die Entfernung von eventuellen Ablagerungen und zur Beurteilung des Ventilsitzes.
    Es lohnt sich doch immer mal zu fragen - wieder was gelernt. Werde ich vor dem Zusammenbau auch noch die Ventileinstellung prüfen. Die Deckel sind nämlich auch nur vernünftig zugänglich wenn Luftfilter, Sicherungskasten, Vergaser und Batterie weg sind - im Motorraum des Hakotrac 2000V geht es nämlich leider sehr eng zu - über Wartungskosten haben die sich beim Bau nicht wirklich Gedanken gemacht. Danke noch mal!

  • wenn man viel fährt sollte man schon regelmässig mal nachsehen.
    leichtes klackern sollte hörbar sein.
    spät. alle 2 jahre sollte man schon mal den ventildeckel abmachen und drunter sehen.


    gar kein klackern oder lautes klackern deutet darauf hin das was getan werden muss.

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