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    Hallo im Forum,


    ... ich hab immer mal wieder Probleme mit Undichtigkeiten bei Verschlusschrauben, Dieselleitungen oder sonstigen Verschraubungen :cry: .


    Weiß hier im Forum jemand, ob es zu "normalen Kupferdichtringen aus Vollmaterial" Alternativen gibt? Beispielsweise Kupferdichtringe mit Füllung (Quetschdichtung)?


    Haben Al-Dichtringe bessere Dichteigenschaften?


    Gruß
    Thomas

    mein Pferd für den Winter: Fendt Dieselross, 24 Stärken
    mein Pferd für den Sommer: Yamaha FJR 1300, 142 Stärken

  • Hallo Thomas,


    wenn die "normalen" Kupferdichtungen nicht dichten, liegt es nicht an ihnen, sondern der Umgebung. Kontrolliere die Dichtflächen.


    Natürlich gibt es gefüllte Kupferdichtringe. Die sind teuer und Du kannst davon ausgehen, daß die Hersteller sie nur dort verbaut haben, wo sie notwendig sind.


    Ob Al oder Cu ist fast egal. Aber nur fast. Es heißt, wo Al verbaut ist, macht man Al rein und bei Cu genauso. Also man tauscht nicht. Die Begründung hab ich vergessen.


    Gruß
    Michael

    "'And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of
    someone who wears his underpants on his head.'"
    (Terry Pratchett in "Maskerade")

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  • Hi,


    ich ärgere mich auch immer mit nicht richtig abdichtenden Kupferringen an den Dieselleitungen rum.
    Dabei ist mir aufgefallen das vor allem die Kupferringe aus neuerer Produktion nicht richtig abdichten wollen...
    An Ölleitungen und Verschlussschrauben habe ich dagegen keine Probleme mit Kupferringen.
    Werde mal bei meinem LAMA nachfragen od er die von Hendrik empfohlenen Dichtringe in denen von mir benötigten Größen besorgen kann.


    Grüße
    Dirk

  • Hi,


    Danke für die hilfreichen Antworten :D


    @ ZettelMog:
    Das mit dem "Ausglühen" kenne ich bei uns im Dorf noch von unserem "alten Bulldogschmied". Das ist eine interessante Alternative :roll: , ich weiss aber nicht mehr genau wie das geht. Hat hier jemand Erfahrung?
    Ich müsste den Ring "glühen" ohne dass er schmilzt, dann Abschrecken in Öl oder in Wasser? Ist das evt. auch mit einer Lötflamme (Bunsenbrenner) möglich?
    Ich weiss nur noch, dass selbst die alten ausgehärteten Dichtungen genial butterweich geworden sind.


    @ Hinnerk:
    genau diesen Thread hab ich gestern schon erfolglos gesucht :wink: , Danke!


    @ Sierra:
    macht für mich auch irgendwie Sinn, Al- und Cu-Ringe jeweils wieder so einzubauen wie es war.


    Gruß
    Thomas

    mein Pferd für den Winter: Fendt Dieselross, 24 Stärken
    mein Pferd für den Sommer: Yamaha FJR 1300, 142 Stärken

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  • Hallo,


    Wir haben mal eine etwas größere Kupferdichtung vom D1706 "vorgeglüht". Es handelte sich dabei um die Krümmerdichtung zum Motor hin. Sie war bis zur Demontage immer dicht. Dennoch haben wir diese gereinigt und an einem Sonntag unter den Bräter meiner Oma geschoben, die gerade einen Braten drin hatte, in der Pfanne. Dann haben wir richtig angeheizt mit Eichenholz. Meine Oma hat nicht schlecht gestaunt, als sie den Bräter vom Herd nahm :o:D .


    Also für solche Sachen ist das weichglühen ja interessant. Aber wenn ich mir vorstelle ich soll bei jeder Montage einer Kraftstoff- oder Ölleitung erst diese Prozedur machen, wie lange soll das dauern? Ich muss sagen, dass ich schon mal Problme mit Kupferringen hatte, aber nach dem Tausch gegen Aludichtringe war alles dicht.


    Gruß Gordon

  • Zitat von Rohölzünder

    Ich muss sagen, dass ich schon mal Problme mit Kupferringen hatte, aber nach dem Tausch gegen Aludichtringe war alles dicht.


    Hallo,


    es ist sicherlich sinnvoll, immer eine komplette Anzahl von Kupferdichtringen
    liegen zu haben.


    Gruß Altmeister

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  • Hallo,

    In der Regel nehm ich neue Ringe, auch weil an den alten z.t. die Dichtflächen nicht mehr gut sind. Hab so ein Sortiment mal gekauft, bisher hat es fast immer gepasst. Allerdings kams auch schon mal vor dass ein Ring eine Größe hatte die nicht im Sortiment war, dann hab ich schon mal ausgeglüht, bisher allerdings ohne abschrecken (werden trotzdem bischen weicher) mit dem Gasbrenner.

    Viele Grüße


    Simon



    Deutz D 4006, DX 3.50 A StarCab, Clark CGP 30 H, Manitou MC 25

  • ... ansich hab ich auch ein Sortiment an Kupferringen. In der Regel verbau ich auch immer Neue. Trotzdem dichten die Dinger an manchen Stellen nicht so ab, als dass ich zufrieden sein könnte :mecker: .


    Mitunter liegt es vielleicht tatsächllich daran, dass die Dichtflächen nicht plan/parallel sind. Eine Nacharbeit der Dichtflächen ist aber halt ohne größeren Aufwand nicht immer möglich. Also beschränkt sich die Nacharbeit deshalb auf das Säubern der Dichtflächen.
    Die zweite Ursache könnte die Materialzusammensetzung (Legierung) der Dichtringe sein???, denn das Sortiment ist vom Baumarkt; obwohl ich mir wirklich nicht vorstellen kann, dass in so einer Legierung großartig KnowHow steckt.


    Hab heute das Ausglühen mit der Ölablassdichtung ausprobiert :mrgreen: :
    - den Holzherd befeuert,
    - Dichtung auf die heiße Herdplatte,
    - mit Dampftopf beschwert (gefüllt mit Sauerbraten :-D ),
    - heißen Ring dann auf der Platte mit Lötflamme auf Betriebstemperatur fertiggeglüht und
    - dann ab damit in die Tasse mit Wasser.
    Hat in der Wohnung zwar einiges Unverständnis ausgelöst :lol2: , aber was soll ich sagen, der Ring ist tatsächlich aufgeweicht :thumbs: .


    Der nächste Akt ist das eigentliche corpus delicti, die Augenverschraubung der Leckölleitung unter dem Dieseltank. Werd`s mit der gleichen Methode nochmal versuchen :yea:


    Gruß
    Thomas

    mein Pferd für den Winter: Fendt Dieselross, 24 Stärken
    mein Pferd für den Sommer: Yamaha FJR 1300, 142 Stärken

  • Hallo Kleinstbauer,


    dann mußt ja wieder warten bis es Sauerbraten gibt.


    Bevor ein Kupferdichtring ausgeglüht wird, sollte vorher
    geschaut werden, ob eine starke plastische Verformung
    stattgefunden hat.


    Spiritus zum Abschrecken hat den Vorteil, dass sich wegen
    fehlenden Sauerstoffs keine Oxydschicht bilden kann und das
    Material blank ist.
    Zur Erwärmung reicht ein Gaskocher oder auch ein Bunsenbrenner.
    Das hat den Vorteil, man muß nicht auf den Sauerbraten warten.


    Gruß Altmeister

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  • hallo thomas
    du mußt die kupferringe mit einem kleinem gasbrenner ,der du dir im baumarkt kaufen kannst ausgühen.
    die kupferringr neuerer zeit sind exterm hart.
    ich hatte mir schon selber eine lochschraube abgerissen,weil die ring einfach nicht dicht gemacht hat.
    nach den ausglühen dürfte dies kein proplem mehr sein.


    mfg tvl

  • Moin,
    also Ich bin im Besitz zweier Sortimente Kupferringe. Zum einen die bekannten massiven, und dann die sogenannten gerollten. Diese sind deutlich weicher, weil sie innen hohl sind (wenn man den Querschnitt betrachtet). Die letzteren sind etwas schwierig zu bekommen, weil sie nicht mehr in der DIN drin sind. Die Holländer haben so etwas noch öfter mal.
    Damit hab Ich bis jetzt noch alles dicht bekommen! An besonders neuralgischen Stellen verwende Ich noch gerne die von Hendrik gezeigten mit Gummilippe. Die dichten schon bei minimaler Vorspannung.
    Auf die Idee mit Kupferringen son Hermann zu veranstalten von wegen ausglühen etc. bin ich bei solchen cent- Artikeln noch nicht gekommen. (Sondermaßen ausgenommen)


    MfG Maxe

  • moin,


    auch ich habe ein umfangreiches Sortiment.


    Zusätzlich steht auf der Werkbank immer eine ehemalige Erdnussdose, in die gebrauchte Kupferringe geworfen werden. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, werden die gesammelten Werke dann ausgeglüht und bei Gelegenheit wiederverwertet.
    Bei den heutigen Kupferpreisen braucht man die auf jeden Fall nicht in den normalen Schrott oder Müll zu werfen!


    mfg
    GTfan

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  • Hallo,


    Na ja, man kann´s auch übertreiben... :-) Ich habe mir einen kleinen Sortimentkasten von Westfalia gekauft, wo die gängigen Größen drin sind. Die eine Hälfte sind Kupferringe, die andere Aluringe. Meistens benötige ich 8 er, 10 er und 12 er.


    Gruß Gordon

  • Hallo,


    Die meisten Ringe waren von den Eispritzleitungen die ich bisher ersetzt hab und von Ablassschrauben, bisher waren von da alle im sortiment. Einmal musste ich an der Seite einen leckenden Hydraulikstopfen abdichten, glaub es war ein 22er Ring, der hat leider gefehlt, also hab ich den alten wieder weich geglüht.


    Hab vor Jahren mal ein Kupferblech hartgelötet, das wurde ohne Abschrecken relativ weich nach dem hartlöten.

    Viele Grüße


    Simon



    Deutz D 4006, DX 3.50 A StarCab, Clark CGP 30 H, Manitou MC 25

  • Hallo,


    die Idee mit der Sammeldose halte ich für sehr gut. Dieses ist
    natürlich nichts für einen Snob mit einem großen Vorrat an
    an Kupferdichtringen. Er kann seinen Vorrat immer
    bei Heinrich Schröder in Wildeshausen auffüllen.


    Häufig kommt es aber vor, dass der passende Dichtring nicht
    mehr vorhanden ist, und dieses immer dann wenn Sonntag oder ein
    anderer Tag gefeiert wird.


    Das Weichglühen der Dichtringe ist so alt wie es Dichtringe gibt.
    In dem oben genannten Beitrag geht es darum, die Dichtringe
    ohne Oxydschichtbildung zu glühen.
    Dieses ist möglich, wenn zum Abschrecken Brennspiritus verwendet wird.


    Ach jetzt kommen die großen Beiträge wegen Brand und Explosionsgefahr.
    Es ist eben nicht egal wie man es macht.
    Zur Ausführung reicht ein kleines Gefäß, und sollte eine Flamme entstehen,
    wird sie einfach mit einem Deckel abgedeckt und die Flamme erlischt.


    Gruß Altmeister

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  • Ich fasse mal zusammen:


    Ein Sortiment als Grundlage. Wenn man merkt, daß einer ausgeht, kauft man gezielt diesen nach. Man könnte auch vorausplanen und sich denken, daß man die Größen der Ölablaßschrauben öfter braucht als andere ...


    Daß man die gebrauchten nicht wegwirft, ergibt sich schon aus ökonomischem Kalkül. Der Kupferpreis ist in den letzten Jahren kometenhaft gestiegen.


    Und wenn man am 1. Weihnachtsfeiertag sein neues Geschenk abdichten muß, weil sonst der Perser im Wohnzimmer leidet und die passende Größe fehlt, dann glüht man sich halt einen.


    Und wenn nach eifrigem Sammeln der Schrotti einen abzocken will und nix für die paar Ringlein bieten will, wirft man den Grill an und glüht sich alle. Nachdem der halbe Ochs verpeist ist. Weil man den Grill nach alter Männermanier mit Spiritus und nicht mit der Weicheiergiftpampe angeworfen hat, klappt auch das Abschrecken in der mittlerweile leeren Tasse mit der Marinade.


    Es gibt übrigens genügend Glaubenskriege ums Abschrecken im Internet. Man möge diese bitte nicht hier ins Forum tragen. Danke.


    Gruß
    Michael

    "'And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of
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    (Terry Pratchett in "Maskerade")

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