Anzeige

Betriebsstunden "umrechnen" in Km-Laufleistung

  • Anzeige

    Hi,


    vll gehts euch ja wie mir,dass man sich 8000 Betriebsstunden oder so, schlecht vorstellen kann, was das heißt.
    Beim Auto weiß man "aha der Karren hat 600.000 km runter, der wird na so langsam platt sein".


    Kann man Betriebsstunden in eine Kilometerlaufleistung wie die eines PKW, zwecks besseren Vergleichs "umrechnen"?


    Oder anders formuliert: Ein Schleppermotor hat 8000 Stunden runter. Wie viele Kilometer hätte ein PKW auf der Uhr, der den selben Verschleißgrad hat?


    Ich weiß, ist schwer aber vll hat einer einen Anhaltspunkt. Würde mich interessieren. Ich selber würde so 1000 Schlepperstunden mit etwa 100.000km Auto Laufleistung gleichsetzen


    Gruß

  • Nahezu unmöglich da nen Faktor zum Umrechnen zu nehmen würd ich behaupten, es gibt viele Schlepper die machen keine Kilometer weil sie einfach nur im Stand zum Antreiben einer Maschine genutzt werden, andere sehen keinen Acker und sind zb nur reine Transportschlepper. Generell kann man aber wohl sagen dass 10000h schon mal ne Hausnummer sind für einen Schleppermotor,egal wie er eingesetzt wurde, natürlich ist ein Motor der auf den 10000h viele Kaltstarts hatte noch mehr platt wie einer der 10000h Transportarbeiten mitgemacht hat

  • Hallo Frederik.


    das wird sicher schwer werden, da den richtigen und allgemeingültiger Umrechnungsfaktor zu finden. Man könnte da sicher mal soeine Art "Richtwert" ermitteln. Du kannst ja schon mal damit anfangen, ich frage dann in einem halben Jahr mal nach!


    Deinen Ansatz mit 1000 Schlepperstunden = 100.000 Autokilometer ist ja schon mal so ein Anfang, aber ich glaube, dass das Verhältnis ganz und gar nicht passt. Die meisten Schlepper werden ja ungefähr mit einer Leistung von 8000 bis 10.000 Stunden gewechselt (ungefähr!!!). Und dann kosten sie noch gute fünfstellige Summen. Mindestens ein Viertel oder ein Drittel des Neupreises (ungefähr).
    Dann würde ja ein Auto mit 800.000 bis 1.000.000 km auch noch ein Viertel oder Drittel des Neupreises kosten müssen. Und spätestens an dieser Stelle muss ich dann sagen, dass Du Dir zwar sicher viele Gedanken gemacht hast, aber leider auf dem "Holzweg" bist.
    Ich fände es aber trotzdem interessant zu erfahren, wie Du auf das Verhältnis von 1:100 gekommen bist.


    Und bitte, bitte, nicht meckern wegen der von mir in den Raum gestellten 8 - 10.000 Stunden. Mir ist schon klar, dass ein Teil der Schlepper mit 3.000 Stunden vom Hof gehen, andere mit 12 oder 15.000, noch andere überhaupt nicht. Und mancher Schlepper landet mit 200 Stunden auf der Uhr mit nem Anhänger und defekter Bremse in einer Hauswand. Das ist mir alles klar, aber ich glaube, mit meinen Werten deckt man den Großteil ab.
    Andere Meinungen sind natürlich herzlich willkommen!

    Fendt 108SA 1975; Fendt Fix 2 1961; Fendt F20GH 1952; Fendt F15G6 1955; Fahr D90H 1956

  • Anzeige

  • Zitat

    Deinen Ansatz mit 1000 Schlepperstunden = 100.000 Autokilometer ist ja schon mal so ein Anfang


    Diesen Vergleichswert habe ich auch schon mal gehört.


    Aber pauschal vergleichen kann man eh nicht, dann müsste jeder Schlepper im selben Zeitraum vergleichbare Arbeiten verrichten ... oder ein PKW entsprechend unter selben Bedingungen ran genommen werden.


    Unser Staplermonteur hat mir diesen Wert auch genannt als Vergleichswert nachdem sich früher mal ein Kunde aufgeregt hatte das an nem Stapler mit über 20000 Betr. Std. der Wandler übern Jordan ging.


    Gabelstapler im übrigen erzielen noch ganz andere Betriebsstd. unserer hat sicher irgendwas jenseits der 21/22t. auf der Uhr jetzt ist der Zähler flöten, der Monteuer hat von Maschinen mit über 40T Std. erzählt welche in 3 Schichtbetrieb in Brauereien etc. gelaufen sind.


    Evtl. sollte man dann den Vergleich auch nicht mit 0815 Privat PKW machen sondern eher mit nem Taxi ... da laufen so Kisten auch tatächlich mal ihre 500tkm aufwärts.


    Zitat

    Die meisten Schlepper werden ja ungefähr mit einer Leistung von 8000 bis 10.000 Stunden gewechselt


    Wirtschaftlichkeit berechnen ... nach gewissen Betr.Std. kann man erwarten das gewisse Reparaturen / Verschleissteile zu machen sind, wenn der Schlepper dann noch ein paar Stunden in Zukunft machen muss pro Jahr dann kann man evtl. direkt auf eine Neumaschine mit besserer Technik umsteigen, der Betrieb entwickelt sich ja auch weiter.


    Zitat

    Und dann kosten sie noch gute fünfstellige Summen. Mindestens ein Viertel oder ein Drittel des Neupreises


    War auch nicht immer so ... bevor der Oldtimer und Hobby-Holzer Wahn eingesetzt hat und die Nachfrage an Schleppern in einer gewissen Größenordnung stark angezogen hat, waren die Preise keineswegs so hoch.


    Anders herum gesehen, guck dir die "jungen" großen an heute.... wer kauft sich einen 926 Vario mit 15000 Std. ?! entweder geht das Zeug gen Osten oder aber günstigst über die Theke.


    Zitat

    Und bitte, bitte, nicht meckern wegen der von mir in den Raum gestellten 8 - 10.000 Stunden. Mir ist schon klar, dass ein Teil der Schlepper mit 3.000 Stunden vom Hof gehen, andere mit 12 oder 15.000, noch andere überhaupt nicht. Und mancher Schlepper landet mit 200 Stunden auf der Uhr mit nem Anhänger und defekter Bremse in einer Hauswand. Das ist mir alles klar, aber ich glaube, mit meinen Werten deckt man den Großteil ab

    .


    Stimmt so ;)

  • Hallo,


    gehen wir mal von den Hobby-Oldie-Traktoren aus. Die werden eigentlich fast nur auf Straßen und befestigten Wegen gefahren und die Mehrheit aus den 50ern/Anfang 60ern, als die Schlepperhochkonjunktur war, hat 20 km/h als Höchstgeschwindigkeit.


    Geht man von einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 km/h aus, wofür sich sicher genauso viele Gegenargumente wie für 20 km/h oder 7 km/h finden ließen, so wäre die Fahrleistung bei 1000 h gerade mal 15 tkm.


    Legt man eine Motorlebensdauer von 10.000 h zugrunde, hätte man 150 tkm als Lebensleistung. Was ich für realistisch halte, bei den alten Motoren. PKW-Benzinmotoren waren früher im Schnitt nach 100 tkm platt, Diesel hielten i.a. 150 tkm. Sagte man.


    Ausnahmen wie die MB /8-Taxis mit über 1 Mio. km und die DKW-Zweitakter, die schon nach 50 tkm überholt werden mußten, lassen wir mal außen vor.


    Gruß
    Michael

    "'And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of
    someone who wears his underpants on his head.'"
    (Terry Pratchett in "Maskerade")

  • Da kann man nun die Vergleiche aufstellen wie man will und mag.


    Ich schätze schwer mal das der Vergleich 1000 Std. / 100tkm unter den härteren Einsatzbedingungen und Belastungen herführt im Feld als ein PKW auf der Straße hat ... Staub, Erschütterungen, Zugkräfte etc.


    Gut man könnte auch sagen ... dafür wurde das Zeug ausgelegt ...


    Auch könnte man bedenken das evtl. manche "Verschleißerscheinungen" bei Schleppern eher Tolleriert werden als beim PKW ...


    Wie gesagt gibts sehr viel für und wieder für solche Vergleiche.


    Viel hilft der Vergleich eh nicht da jede Maschine im laufe des Arbeitsleben anders ran genommen wurde und gewartet.

  • Anzeige

  • Hallo,


    ich denke auch, dass das Thema schwer einzuschätzen ist.


    Mein Vater sagt, dass ein alter Landwirt, bei dem er in seiner Jugend immer am Hof war, gesagt hat, dass ca. 6000 Std. bei guter Pflege und keinen "überdimensierten Aufgaben" ca. 100.000km bei einem PKW entsprechen.


    Ich denke, dass da ein ganz guter Richtwert ist, aber es ist natürlich sehr schwer da eine Einteilung zu treffen. Es gibt ja Schlepper, die absolut hart rangenommen werden und nach 6000 Std. schon fertig sind und dann wieder andere (meistens kleine 50er-Jahre-Schlepper) die ihr ganzes Leben nur mitm Balkenmäher gearbeitet haben und dann "ewig" halten.


    Gruß Martin ;)

  • Hallo,


    ich find auch dass man es schwer vergleichen kann.


    Das müßte man meiner Meinung nach für jeden Schlepper extra machen. Wenn es ein kleiner ca 16PS Schlepper mit Mähwerk ist und aus einer Region kommt in der nur Milchwirtschaft betrieben wird, kann der auch 10.000Std auf der Uhr haben, aber er hat nicht all so schwer arbeiten müßen. Dadurch kann er bei guter Wartung und Pflege in einem guten Zustand sein.
    Ein großer Schlepper mit Allrad, der aus einer Gegend mit Ackerbau und Forstwirtschaft kommt, können die 10.000Std. eine Menge sein. Wenn dann auch noch die Wartung und Pflege mangelhaft war, kann der schon am Ende sein.


    Gruß Jessi

    Unsere Schlepper:
    Lanz D1706 17PS Baujahr 1954
    Fahr D130 17PS Baujahr 1956 mit Güldner 2LD Motor
    Lanz D2416 24PS Baujahr 1957
    Lanz D1616 16PS Baujahr 1958
    Lanz D4016 40PS Baujahr 1959

  • Nur mal als Nachdenkanregung:


    Taxi MB "Ponton" 180D
    Unimog U411
    Beide hatten den OM636 eingebaut.


    Bei alten Taxifahrern hörte man aus Erzählungen von Laufleistungen ohne Motorüberholungen von 500000 oder gar 600000Km beim 180D


    Sind bei Schleppertreffen U411 Fahrer zusammen hört man garantiert als Thema Motor und Motorüberholung.


    Meine Vermutung: Ist der OM636 im Unimog weniger standfest als im Taxi?


    Ich denke hier könnten U411 Eigentümer selbst am besten Auskunft geben, ich möche hier nicht spekulieren.


    Grüsse Lutz

    Gott beschütze diesen Hof vor Sturm und Wind und vor Bulldogs die aus Mannheim sind.


    Lieber richtige Schlepper aus Hannover und Friedrichshafen

  • Anzeige

  • Servus,


    ich denke das kommt wirklich wie schon viele geschrieben haben auf den
    Einsatzzweck bzw die Behandlung hat.


    Mein Mercedes 190D hatte am schluss ca 500 tkm auf dem Motor, der ist
    bis zum Schluss noch problemlos gelaufen. Bei dieser Motorenfamilie sind
    500 tkm und im PKW mehr keine Seltenheit.


    In den Transportern halten die Motoren denke ich nicht so lange...


    Der OM636 ist eigentlich kein "richtiger" Industrie bzw. Landwirtschaftsmotor.
    So ein Unimog ist sicher auch schwerer als so ein Taxi, daher muss der Motor
    dort mehr "arbeiten" und hält nicht so lange.
    Ähnlich ists auch bei den 1,6l Dieselmotoren von VW. Im Golf II halten die auch
    recht lange, im VW Bus ist es nicht unüblich das der Motor nach 100tkm stark
    verschlissen ist.


    Die kleineren Schlepper mussten halt früher oft eher leichte Arbeiten ver-
    richten. Wer in den 60er / 70er Jahren einen Schlepper mit über 60 PS ge-
    kauft hat, der hat die Leistung wohl auch gebraucht und entsprechend musste
    der Schlepper dann auch arbeiten.


    Eine Pauschalaussage ist also schlecht möglich finde ich. Ich hätte eher
    pro 1000 Betreibsstunden 10 tkm angesetzt, so das 10.000 Betriebsstunden
    100 tkm entsprechen.


    Also, "alles net so einfach".


    Johannes D.

  • Stimmt, und genau deswegen werden die Hersteller auch eher Betriebsstunden- als Kilometerzähler verbaut haben. ;)


    Ich habe bereits aus verschiedenen Quellen gehört, daß MB seine PKW-Motoren auf 400 tkm auslegt.


    Johannes' 190er wird ein W201 gewesen sein, also ein schon ein modernes Auto, auf das die 400 tkm-Aussage zutrifft. Daß der Ponton das geschafft hat, verblüfft mich zwar, aber ich bezweifle es nicht.


    Gruß
    Michael

    "'And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of
    someone who wears his underpants on his head.'"
    (Terry Pratchett in "Maskerade")

  • Hi,


    ja mich hat die aktuelle OT zu dieser Frage angeregt. In einem Beitrag gehts um die Kompressionsmessung an einem Fendt. Der hat so knappe 10.000 Stunden runter und im Text steht, dass ein Auto wohl schon den 2-3 Motor nach solch einer Zeit drinhätte.


    Des mit dem Umlegen der Stunden auf Km anhand einer Durschnittsgeschwindigkeit (also sagen wir 8000 Betriebsstunden bei 15 km/h) halte ich für auch flasch.
    Bei harter Arbeit ist man meist sehr langsam bei hoher Last. Was die Lebensdauer des Motors drückt


    Ansich heißt es ja immer, Schlepper seien sehr langliebig, deswegen find ichs echt interessant die Motoren beider Fahrzeuge anhand ihrer Haltbarkeit näherungsweise betrachten zu können.


    Das mit 100.000 km = 1000 Stunden war mal ein von mir geschätzer Wert.


    gruß

  • Anzeige

  • Frederik, ich habe das mit der Umrechnung unter der Prämisse Hobby-Oldtimer-Traktor geschrieben, die nur spazieren gefahren werden. Üblicherweise ohne Last.


    Gruß
    Michael

    "'And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of
    someone who wears his underpants on his head.'"
    (Terry Pratchett in "Maskerade")

  • gehen wir mal davon aus, dass ein Auto in seinem Leben mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 Km/h gefahren wurde, heißt das, dass eine Betriebsstunde 50 km strecke entsprechen.
    Wenn ein Schlepper 15 000 Stunden macht, wären das alsoals Milchmädchenrechnung 750 000 Km im Auto. Nur arbeitet ein Schleppermotor meist wirklich, ein Automotor wird fast nur in Teillast bewegt und ihm wird nur ein kleiner Teil der Nennleistung abverlangt.
    Zudem ist eine Lebensdauer von 15 000h ist beim Schlepper, und zwar auch bei modernen, eigentlich eher die Regel als die Ausnahme. Robuster ist er also auf jeden Fall :wink:
    Ntürlich fördert Kurzstrecke im Auto auch nicht gerade die Lebensdauer, wärend ein Schleppermotor bei einem Lohnunternehmer im Optimalfall den ganzen Tag läuft.
    Das Umrechnen ist eigentlich Unsinn. Geh einfach mal davon aus, dass ein Schlepper 15 000 h hält, Kupplung muss teilweise alle 5000h gemacht werden und der Motor bei 10 000. Aber das hängt alles so stark voin den Einsatzbedingungen ab, dass man genausogut versuchen klann einen Pudding an die Wand zu nageln wie hier Umrechnungstabellen zu erstellen :wink::lol:
    Gruß
    Max


  • Servus,


    als ich noch beim guten Stern als Mechaniker war, hatten wir nen 123'er Taxi, das 750000km in knapp 7 Jahren runter gespult hatte. Aber Taxi#s kannst eh nicht vergleichen mit normalen Autos, da die Motoren selten kalt werden und damit weniger verschleissfördernde Kaltstarts haben.


    Beim Unimog werden so mein ich 100Betriebstunden mit 10000km verglichen, zumindest wenn man nach dem Kundendienstheft gehen kann. Aber hier kommt es noch auf den Stundenzähler an, welche Farbe die Zahlen haben, es gibt Rote und Weisse. Auch mein ich die roten waren für stärkere Beanspruchung, z.b. in der Lafo. Aber hier bin ich mir nicht mehr sicher, es ist zu lange her.........


    Gruss Christoph

    It g'schumpfe isch g'lobet gnue


    Eicher Tiger EM 200 b Bj. 1962
    Eicher Mammut EM 500 S Bj. 1966
    Eicher Sechsfachwagen Typ 301
    Eicher Hoffahrzeug HD12 Typ 3941 mit Mistkanone
    Schlüter S650VS Bj. 1966 Forstausrüstung

  • Anzeige

  • Hallo,


    Ich denke auch dass man die KM und Stunden nicht generell gleich bewerten kann, auch wegen der ungleichen Bedingungen der verschiedenen Traktoren.
    Automotoren sind meines Wissens auch nicht auf Dauerleistung ausgelegt, also können ihre Höchstleistung nicht dauerhaft zur Verfügung stellen. LKW oder Traktormotoren können das.


    Zitat von fendtman


    Unser Staplermonteur hat mir diesen Wert auch genannt als Vergleichswert nachdem sich früher mal ein Kunde aufgeregt hatte das an nem Stapler mit über 20000 Betr. Std. der Wandler übern Jordan ging.


    Gabelstapler im übrigen erzielen noch ganz andere Betriebsstd. unserer hat sicher irgendwas jenseits der 21/22t. auf der Uhr jetzt ist der Zähler flöten, der Monteuer hat von Maschinen mit über 40T Std. erzählt welche in 3 Schichtbetrieb in Brauereien etc. gelaufen sind.


    Ein Feuerwehrkollege von mir arbeitet in der Gabelstaplerwerkstatt eines großen Aluminiumbetriebes, der hat auch schon von Staplern mit 30.000 Stunden erzählt, die noch mit Originalem Motor unterwegs waren. Bei denen laufen die Dinger auch im Schichtbetrieb, haben also nur wenige Kaltstarts.


    Anders sieht es mit Staplern aus die selten länger als 30 Minuten am Stück laufen, wie der in der Firma wo ich arbeite, da kann nach 6 - 7000 Stunden der Zahnkranz zum Anlassen kaputt sein (ist bei uns so)

    Viele Grüße


    Simon



    Deutz D 4006, DX 3.50 A StarCab, Clark CGP 30 H, Manitou MC 25

  • Zitat

    Ein Feuerwehrkollege von mir arbeitet in der Gabelstaplerwerkstatt eines großen Aluminiumbetriebes, der hat auch schon von Staplern mit 30.000 Stunden erzählt, die noch mit Originalem Motor unterwegs waren. Bei denen laufen die Dinger auch im Schichtbetrieb, haben also nur wenige Kaltstarts.


    Dazu noch was am Rande ...


    Unser Stapler macht eben sehr viele Kaltstarts und läuft dann kaum über 15-20min am Stück ... nachdem es ein Gasstapler ist kommt die Sache mit dem Kondenswasser verstärkt hinzu ... bei einem der ersten Ölwechsel bin ich wirklich heftigst erschrocken bei der Suppe was raus kam... sah astrein wie Milch aus.


    Durch Zufall hat unser Staplermonteuer (welcher echt seltenst hier ist) auch genau unseren Stapler vor Ewigkeiten in der Brauerei schon damals als Kundendienstler gewartet, er meinte das mit dem Öl ist normal und die Baureihe unseres Staplers ist wirklich eine der einzigen Baureihen die diese Pampe ewig abkönnen, brauch ich mir keinen Kopf machen ... tja und der Bock läuft nun seit wohl gut über 15 Jahren schon so bei uns ....das einzige was der gute ab und an mal braucht ist hier und da ne neue Dichtung und mal nen Satz Zündkerzen.


    Ehrlichkeitshalber muss ich sagen ich weiß nicht was im Bauereibetrieb damals alles an dem guten schon gemacht wurde ... aber das ein Motor so eine Pampe abkann hätte ich nie geglaubt.


    Zitat

    Beim Unimog werden so mein ich 100Betriebstunden mit 10000km verglichen


    Da hätten wir wieder meinen Wert mit 1000 Std. - 100tkm :lol: